Das ehemalige Pfarrhaus von Radensleben
Historisches Gemäuer am Kirchpark
Radensleben ist ein idyllischer Ortsteil, nur 10 km von der für Fontane bekannten Kulturstadt Neuruppin entfernt, im nordwestbrandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Bekannt ist der von Feldern umgebene, rund 515 Einwohner*innen kleine Ort für seine Feldsteinkirche, die dahinterliegende Parkanlage und das Campo Santo – eine in der Mark Brandenburg einzigartige architektonische Begräbnisstätte. Im Ort gibt es außerdem ein integriertes Dorfgemeinschaftshaus und einen Seniorenwohnpark im alten Gutshaus. Von Berlin aus erreicht man Radensleben in rund zwei Stunden mit dem Zug.
Unsere Vision: ein neuer WIR Raum für Radensleben!

Blick auf Radensleben
Lage und Umfeld
Das denkmalgeschützte Gemeindehaus Radensleben wurde 1907 als Pfarrhaus-Typus in zentraler Lage an der Kirche errichtet und in den Jahren 1961 und 1988 umgebaut. Das Objekt befindet sich auf einem etwa 750 m² großen Grundstück. Auf den Nachbargrundstücken liegen die evangelische Kirche, eingebettet in eine historische Parkanlage, und ein neues Dorfgemeinschaftshaus mit evangelischer Kindertagesstätte mit 40 Plätzen und Ev. Kindergarten. Diese ist Ende 2024 in Nutzung gegangen, sodass das bisher als Kita genutzte Gemeindehaus nun leer steht.
Nachdem bereits mehrere Interessent*innen kurzfristig absprangen oder sich umorientieren mussten, wird nun einmal mehr eine neue Nutzung gesucht, die Leben und Zukunft in den Dorfkern bringt.

Altes Pfarrhaus Radensleben

Benachbarte Kirche

Benachbarter Kita-Neubau

Gutspark und Herrenhaus von Quast
Gebäude und Potenzial
Wofür eignet sich die Immobilie?
• Soziale und gesundheitspädagogische Projekte
• Bildungsprojekte, ggf. in Kombination mit der Kita
• Gemeinwohlorientierte, Gemeinschafts- und künstlerische Projekte
• Wohnen und Arbeiten unter einem Dach (Co-Living / Co-Working)
Die Außenhülle des Gemeindehauses wurde 2024 mit Leader-Mitteln denkmalgerecht saniert.
Der Innenraum ist unsaniert und muss entsprechend der vorgesehenen Nutzung in Absprache mit der Denkmalpflege saniert werden. Je nach Nutzungskonzept ist eine Nutzungsänderung zu beantragen. Die Raumstruktur ist aus denkmalpflegerischen Gründen zu erhalten.
Sowohl eine Vermietung als auch Erbbaurecht und – in Verhandlung – ein Verkauf sind vorstellbar.
Das Pfarrhaus wurde als verputzter Massivbau aus Ziegelmauerwerk errichtet. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude (ausgebautes Mansardgeschoß) und Dachboden mit Ausbaupotenzial sowie Fledermausgauben an den Giebelseiten. Die fünfachsige Südwestfassade hat einen Erker mit aufgesetztem Balkon und ein Zwerchhaus. Erschlossen wird das Haus von drei Seiten: über den Haupteingang in der Nordwestfassade mit vorgelagerter Massivtreppe, über die Veranda am Südostgiebel und über einen ebenerdigen Nebeneingang in der Nordostfassade. Im Inneren erschließt ein zentrales Atrium mit offener Treppe die Etagen, belichtet über eine große, mit Buntglas besetzte Fensterfläche.

Treppenhaus

Erdgeschoss
Drei große Räume – zwei ehemalige Gruppenräume (29,94 m² und 25,03 m²) und der Gemeinderaum (29,99 m²) – liegen an einem großzügigen Flur (31,57 m²). Dazu kommen Spielzimmer (16,89 m²), Küche (11,92 m²) mit Starkstromanschluss, Waschraum (13,78 m²), Büro und eine Veranda (9,82 m²) mit eigenem Gartenzugang.

Obergeschoß ohne Schrägen
Vier weitere Räume zwischen 22 und 26 m² (Raum 1–4), eine Flurfläche (24,64 m²), Küche (17,82 m²), Bad und ein Balkon.

Dachboden mit Ausbaupotenzial
Rund 183 m² zusammenhängende Fläche unter dem Mansarddach – ausbaufähige Reserve.

Keller
Teilunterkellert, mit historischen preußischen Kappendecken. Zugang auch über den ebenerdigen Nebeneingang in der Nordostfassade.
Grundriss EG
Grundriss OG
Grundriss Spitzboden
Ansichten





