Das Projekt
Geschichte des Projekts
Das 1972 geplante "Agrochemischen Zentrums Wiesenburg" entstand zur Wartung von Agrarfahrzeugen, Herstellung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Betrieb eines Agrarflugplatzes.
2021 haben Menschen vom Projektort „Alte Hölle“ das Gelände entdeckt. Ein Jahr später hat sich dann die Kerngruppe gebildet. Anfang 2023 konnte die GmbH gegründet werden und noch vor dem Kauf im September 2023 wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen. Seitdem wurde Strom verlegt, Altlasten entsorgt und Wildwuchs entfernt.

Vision
Unser Raum entsteht als lebendiger Ort, an dem Kultur, Handwerk und Zukunftstechnologien dynamisch zusammenwirken. Wir schaffen einen Produktionsstandort, der gemeinnützige Initiativen, kreative Köpfe, innovative Unternehmen und engagierte Privatpersonen verbindet. Durch die Mischung einfacher Werkstätten, moderner Büros und öffentlicher Kulturflächen entsteht ein Ökosystem, das Synergien fördert: Gemeinschaftswerkstätten teilen Maschinen, Künstler:innen inspirieren technische Entwicklungen, und Grünflächen werden zum Austausch genutzt. Im Mittelpunkt stehen sozial und ökologisch nachhaltige Praktiken – von energieeffizienten Gebäuden bis zur Wiederverwertung von Materialien. Jede:r Nutzer:in gestaltet aktiv mit, sodass das Gelände stetig wächst und gleichzeitig Werte wie Kooperation, Experimentierfreude und ökologische Verantwortung trägt.












Stand der Dinge
Das ACZ bietet verschiedene Hallen und Flächen welche sich aktuell vor allem für Lagerzwecke eignen. Die Größen der Innenflächen reichen von etwa 100 m² bis über 500 m².
Parallel läuft ein Bebauungsplanverfahren, um das Gebiet erneut als Gewerbegebiet auszuweisen, so dass über die Bestandsnutzung als Lagerflächen hinaus die Vision realisiert werden kann.

Sozialunternehmerischer Ansatz
Nach Erstellung es Bebauungsplans ist ein Übergang in eine Unternehmensform geplant, in der die Nutzer:innen nicht mehr Mieter:innen, sondern Miteingentümer:innen sind – beispielsweise in eine Genoss:inennschaft.
Als Vorbereitung darauf findet regelmäßiger Austausch mit den auf dem Gelände aktiven Menschen und Organisationen statt, zur Zeit noch in informellen Runden, perspektivisch als formalisierte Beiratsstuktur.
Engagement und offene Angebote
Die Nutzer:innen stammen zum großen Teil aus der unmittelbaren Umgebung, wir kooperieren eng mit dem Nahe gelegenen Projektort "Alte Hölle".
Unser Ort war ein wichtiger Teil des Reetzerhüttener Beitrag des Ortes zum Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Wir veranstalten regelmäßige Platzfeste, auf denen Austausch mit der lokalen Gemeinschaft stattfindet. Ab diesem Jahr gibt es auch erste künstlerische Jugendarbeit für die Region auf dem Gelände.
